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Neuer Ventzki Produktkatalog rund um das Einrichten von Montagearbeitsplätzen

Neben den traditionellen Behälterhebegeräten zum Drehen und Kippen hat Ventzki aus Eislingen jetzt auch Alukrane, Vakuumsauger und Handhabungs-Manipulatoren für die senkrechte Hubachse mit pneumatischen und elektromotorischen Lösungen im Programm, die Arbeitsplätze in Produktion und Montage ergonomischer machen. Bis hin zu Bodenrosten an Maschinenarbeitsplätzen, auf denen deren Bediener sicher und belastungsarm stehen, reicht das Spektrum des um 16 Seiten erweiterten Katalogs.

Durch das erweiterte Produkt- und Leistungsportfolio bietet Ventzki seinen Kunden nun Komplettlösungen in der Arbeitsplatzergonomie an. Für den Kunden entfallen dadurch Planungsaufwand und Schnittstellenabstimmung zwischen den mechanischen und elektronischen Komponenten. Auffallend ist die neue lichtgrau-anthrazitfarbene Optik der Maschinen, dasselbe Corporate Design, in dem auch der Katalog gestaltet ist.

Dieser erscheint im März in einer Auflage von 3500 Stück. 400 davon gehen unmittelbar an Kunden, die im vergangenen Jahr bei Ventzki gekauft haben. 70 Prozent sind Automobilhersteller und deren Zulieferer, ein Viertel machen Maschinen- und Anlagenbauer aus, der Rest entfällt auf andere Industriebranchen, die einen hohen Montageaufwand in ihren Fertigungsbetrieben haben. Gut zwei Drittel seines Umsatzes von zwei Millionen Euro pro Jahr erzielt Ventzki mit Geräten zum Heben und Neigen von Behältern. Je zu 15 Prozent liefert da Unternehmen individuelle Scherenhubtische und Kippgeräte, gelegentlich aber auch Unikate wie spezielle Arbeitsbühnen für besondere Einsätze.

In der Erschließung neuer Branchen und Zielgruppen, um aus der Abhängigkeit der Automobilbranche herauszukommen, sieht Prokurist Gregor Zens seine Hauptaufgabe. Daneben akquiriert der Vertrieb in Österreich und in der Schweiz, erste Kontakte in Tschechien sind aktiviert. Die Konstrukteure aktualisieren sukzessive die seit 20 Jahren fast unveränderte Produktpalette, um an den massiven Geräten durch neue, moderne Fertigungsmöglichkeiten wie Laser- und Abkant-Technologie Stahl einzusparen und zugleich die Verwindungssteifigkeit zu verbessern. Das reduziert den Fertigungsaufwand um bis zu einem Viertel und ästhetisiert die Hebe- und Neigegeräte zusätzlich zur neuen Farbgebung.

Erschienen am 08.04.2010 bei automationnet.de