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VENTZKI im Wandel der Zeiten

VENTZKI

1882

Gründung des Unternehmens „Ventzki-Pflugbau“ durch Zivil-Ingenieur August Ventzki im heute polnischen Graudenz bei Danzig (Westpreußen), als Fabrik zur landtechnischen Entwicklung und Herstellung von Dampfpflügen, bzw. Dampfpfluglokomotiven.

1907

Gründung eines Zweigwerkes in Eislingen/Fils (Baden- Württemberg) als Pflug- und Landmaschinenfabrik und Übernahme der Eggenfabrik Straub & Co. in Göppingen. Hier erfolgt die Herstellung von Landmaschinen, Schlepperpflügen, Schleppergeräten und Geräten aller Art.

1921

Der Sohn des Firmengründers Rudolf Ventzki tritt als Geschäftsführer in das Unternehmen in Eislingen/Fils ein. Nach dem ersten Weltkrieg erfolgt die Neugründung in Stolp/Pommern, da aufgrund des Versailler Vertrags das Stammwerk in Graudenz an Polen fiel. Die Firma gab den Bau von Dampfpflügen auf. Auch an diesem Standort werden Landmaschinen, Schlepperpflüge und Schleppergeräte hergestellt.

1945

Nach dem Krieg ging der große Betrieb in Graudenz zum zweiten Mal verloren, mit ihm das Werk in Stolp, so dass nur das Eislinger Werk verblieb. Die beiden Söhne von Rudolf Ventzki treten in der Nachkriegszeit mit in die Unternehmensleitung ein. Es galt, das Vakuum, das der Krieg in der Landtechnik hinterlassen hatte, zu füllen. Zahlreiche Neuentwicklungen spielen in dieser Zeit eine maßgebliche Rolle bei der Technisierung der Bodenbearbeitung in der Landwirtschaft.

1950

Die Produktion wurde mehr und mehr auf Schleppergeräte umgestellt. Mit dem Aufschwung setzte die Nachfrage der Landmaschinentechnik damals besonders stürmisch ein, was Anfang der Fünfziger-Jahre zur Entwicklung einer vollständigen Gerätereihe für die motorische Bodenbearbeitung führte.

1964

Das Unternehmen ist jahrelang sehr erfolgreich und inzwischen auf fast 450 Beschäftigte angewachsen. In der zweiten Hälfte der Sechziger-Jahre war ein tiefgreifender Strukturwandel in der Landwirtschaft voraussehbar, so dass der spätere Verkauf des Unternehmens die Konsequenz war.

1970

Verkauf der Firma an den US-amerikanischen Konzern MTD Products in Cleveland, Ohio, dem größten Hersteller von Motorgeräten für Rasen und Garten sowie Spezialist für Werkzeugund Vorrichtungsbau, auch für die Großserienfertigung. Über das Ventzki-Händlernetz sofort Zugang zum deutschen Markt.

1985

Verkauf der bis dahin noch betriebenen Sparte Handhabungstechnik an die Firma WÜRTEX Maschinenbau GmbH & Co. in Uhingen/Baden-Württemberg.

1990

Umzug vom Werksstandort in Uhingen nach Eislingen. Eigene Fertigung von individuellen Hebe- und Neigegeräten für die Arbeitsplatzergonomie, vorzugsweise für die Automobilindustrie und deren Zulieferer - auch für die Fa. Lager und Fördertechnik - welche Fördersysteme für die Druckindustrie entwickelte und bei VENTZKI fertigen ließ.

2007

Verkauf des Unternehmens an die Carl Stahl Gruppe mit Stammsitz in Süßen. Neufirmierung als VENTZKI Handling Systems GmbH & Co. KG zum 01.08.2007, als rechtlich selbständiges Unternehmen nun zugehörig zum weltweit tätigen Konzern der Seil- und Hebetechnik.

2008

Neue strategische Ausrichtung ab 2008 durch Standortleiter Gregor Zens und seinem Team. Neuer Fachkatalog, eigener bundesweiter Vertrieb durch erfahrene Fachberater, auch durch die Carl Stahl Gruppe. Mit der erfolgreichen Einführung des Qualitäts-Managementsystems nach Standard DIN EN ISO 9001:2000 erfolgt die Erstzertifizierung im Oktober 2008.

2009

Erster Messeauftritt 2009 auf der MOTEK in Stuttgart, der Messe für Montage- und Handhabungtechnik. Präsentation und Erweiterung des Lieferprogramms durch Aluminium-Kransysteme (Hänge- und Schwenkkräne), Vakuumtechnik zur Lastaufnahme, alternativ durch Greifersysteme / Manipulatoren. Dadurch höhere Kompetenzen, um als Systemanbieter den Kunden hochwertige Komplettlösungen anbieten zu können.

2010

Neuer Fachkatalog „Partner für Wirtschaftlichkeit und Ergonomie“ mit erweitertem Produktangebot erscheint Anfang März, Vertriebskapazitäten und Aktivitäten werden sukzessiv ausgebaut, auch im EU-Ausland. Im Mai wird die Internetseite komplett in neuem Design und mit dem erweiterten Produktprogramm 'online' geschaltet. Im laufenden Jahr folgt die englisch-sprachige Version nach, um die internationalen Kunden anzusprechen. Mit dem zweiten Messe-auftritt auf der 29. MOTEK, der Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik in Stuttgart im September, präsentiert sich das Unternehmen auf einem doppelt so großen Messestand, u. a. mit den neuen Produktgruppen Aluminiumkrane, Vakuum-systeme und Manipulatoren. Im Oktober wird Ventzki beim Wiederholungsaudit zur Zertifizierung - unter anderem auf die Normänderung zur ISO 9001:2008 - erfolgreich auditiert.

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